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«Wir kämpfen um jede Stimme und wollen wieder in den Stadtrat»

Seit einer Dekade ist René Truninger Gemeinderat in Illnau-Effretikon und dort auch SVP-Fraktionspräsident.

Der Zürcher Bote unterhielt sich mit ihm über die Wahlziele 2022.

Illnau-Effretikon ist die Stadt mit der dünnsten Besiedelung im Kanton Zürich. Die 33 Quatratkilometer Fläche teilen sich 18000 Personen. Wie stark fühlen sich Einwohnerinnen und Einwohner da überhaupt als Städter?

Illnau-Effretikon ist der optimale Mix aus Stadt und Land und besteht einerseits aus der Stadt Effretikon mit über 11000 Einwohner, in der Mitte befindet sich Illnau mit etwas über 4000 Einwohnern und andererseits haben wir diverse Weiler mit weniger als 100 Einwohnern.

Ausserdem haben die Einwohner sehr viele Grünflächen, welche als Erholungsraum dienen. Zudem bietet die Stadt Illnau-Effretikon eine optimal er schlossene Infrastruktur. Die Einwohner profitieren somit von beiden Seiten und dürfen sich zu Recht als Städter bezeichnen.

Stichwort Identität: Illnau-Effretikon bildet von Agasul über Kyburg (seit 2016) bis Ottikon ein Konglomerat aus 13 Ortschaften bzw. Weilern. Wie ausgeprägt ist der Zusammenhalt durch das politisch übergeordnete Gebilde der Stadt?

Da wir in Illnau-Effretikon über lange Zeit zusammengewachsen sind, sehe ich es als Vorteil, mit Effretikon ein städtisches Zentrum zu haben und trotzdem schnell im Grünen zu sein. Auch die Bevölkerung schätzt diese Vorteile und es existiert ein gelebter Zusammenhalt.

Für Ausgeglichenheit zwischen den verschiedenen Ortsteilen sorgt zudem die Zusammensetzung des Grossen Gemeinderates, welcher sich aus Vertretern von verschiedenen Ortsteilen zusammensetzt.

Worauf darf die SVP mit Blick auf die laufende Legislaturperiode stolz sein?

Als Fraktionspräsident kann ich mein Know-how aus dem Kantonsrat gut einbringen und die Gemeinderatsfraktion auf einem bürgerlichen SVP-Kurs halten und zu einer Einheit formen. Mit gut 20 Vorstössen haben wir auf Fehler und Versäumnisse des SVP-losen Stadtrats hingewiesen und auch diverse Veränderungen erwirkt. Stichworte sind Steuerfusssenkung, städtische Luxusbauten, Parkplätze usw.

Und welches sind für die Zukunft der Stadt die wichtigsten Themen, bei welchen die SVP sich ins Zeug legt?

Um den Wählerwillen gerecht zu werden und damit wieder mehr bürgerliche Politik gemacht wird, braucht es in der Stadt Illnau-Effretikon zwingend wieder SVP-Mitglieder im Stadtrat.

Handlungsbedarf gibt es z.B. auch bei der masslosen Sozialpolitik und den überbordenden Finanzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der direkte Austausch mit den Einwohnern, um sich gemeinsam gegen Versäumnisse, Missstände und Ungerechtigkeiten einzusetzen.

Zwar ist die SVP im Gemeinderat – und dort mit 10 von 36 Sitzen durchaus respektabel – vertreten, aber kein Stadtratssitz: wie erklärt sich dies?

Durch die Reduktion des Stadtrats von 9 auf 7 Sitze und einer unredlichen Kampagne gegen unsere Stadtratskandidaten hat es leider für unsere Verteter nicht gereicht.

Welche Ziele will die SVP IllnauEffretikon in den Erneuerungswahlen kommendes Jahr erreichen?

Im Gemeinderat entspricht eine Sitzzahl von 10–12 Sitzen unserem Wähleranteil und ist somit ein erreichbares Ziel. Dass die SVP als stärkste Partei nicht mehr im Stadtrat vertreten ist, ist ein unhaltbarer Zustand.

Bei den Erneuerungswahlen im 2022 werden wir um jede Stimme kämpfen, damit die SVP wieder ihrem Wähleranteil entsprechend 2 Sitze im Stadtrat besetzen wird.

René Truninger
Kantonsrat SVP Effretikon

Publikation im Zürcher Bote

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René Truninger
SVP Kantonsrat (ZH)
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