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New green deal = Green dictature

Der «Green Deal» der Europäischen Kommission verfolgt das Ziel, die Länder der EU bis zum Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Dies wird nur durch massive Gesellschaftsveränderung und nichtdemokratische Methoden allenfalls möglich sein. Die schweizerischen Grünen finden es gut.

«Wir müssen die Krise nutzen für eine ökosoziale Transformation», sagte der grüne Parteipräsident an der letzten Delegiertenversammlung. In einer Resolution zum Green New forderten die Grünen, «den ökologischen und sozialen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben».

Wichtiger als direkte Demokratie?

Damit sagen die Grünen klar, dass ihnen Gesellschaftsveränderung offenbar wichtiger ist als direktdemokratische Volksentscheide. Und sie plappern die Wunschliste der EU nach.

Die EU wird bei ihrem Klima-Sozialismus nämlich immer radikaler. Kürzlich stellte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ihre fanatischen Pläne vor. CO2, das ja überhaupt kein Schadstoff ist, soll noch schneller und noch mehr eingespart werden. Ob sinnvoll oder nicht, der Bürger wird noch mehr geschröpft und es wird sehr teuer werden. Die Mittel für dieses fragwürdige Ziel liegen auf der Hand: Verbote und Freiheitsberaubung. Ab 2035 verbietet die EU die Zulassung von Verbrennern, also allen Neuwagen mit Benzin- oder Dieselmotor. Bisherige e-Autos sind trotz massiven Subventionen deutlich teurer und haben nicht mal die Hälfte an Reichweite. Aber das interessiert die EU offenbar nicht.

Mit dem Green Deal möchte die EUKommission die EU-Landwirtschaft radikal umbauen. Für mehr «Nachhaltigkeit» soll künftig unter anderem der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln sowie Antibiotika deutlich reduziert und der Anteil des ökologischen Landbaus ausgebaut werden. Deutschland beispielsweise importiert deutlich mehr Lebensmittel als es exportiert. Wenn den Green-Deal-Umsetzungen gefolgt würde, wir den Vorschlägen der Zukunftskommission Landwirtschaft folgen würden, dann würde die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland stark abnehmen und die Lebensmittelpreise erheblich ansteigen. Beides führt natürlich dazu, dass künftig noch mehr Lebensmittel importiert werden müssen und noch mehr Bauernhöfe schliessen müssen. Das hat dann nichts mehr viel zu tun mit «Nachhaltigkeit».

Eigene Arbeit soll noch etwas wert sein

Das Wohl der Bauernfamilien soll wieder in den Mittelpunkt gerückt werden und vernünftige politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. Die Bauern wollen keine weiteren finanziellen Abhängigkeiten oder planwirtschaftliche Umverteilungen, sondern von ihrer eigenen Hände Arbeit leben. Eine sichere Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie die Pflege und der Erhalt unserer Kulturlandschaft ist nur gemeinsam mit einer wirtschaftlich tragfähigen Landwirtschaft möglich. Dafür sollten wir uns einsetzen.

Reinhard Wegelin
alt Parteisekretär
Pfäffikon

Der Zürcher Bote

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